Grüezi Schweiz! Unser neues Teammitglied Joel stellt sich vor!

Grüezi Schweiz! Unser neues Teammitglied Joel stellt sich vor!

Seit Anfang Oktober ist Joel Teil des SofaConcerts Teams. Er ist in der Schweiz für die Künstler- und Gastgeberbetreuung verantwortlich und hat in den zwei Monaten schon einige spannende, schöne und witzige Erfahrungen machen dürfen. Wie er von der Klassik zum Reggae fand und was ihn an Wohnzimmerkonzerten fasziniert, erfährst du hier im Blog.


Sätze wie „Musik hat mich seit klein auf begleitet“ sind so floskelhaft, wie das Zitieren von Bob Marley Lyrics in Reggaesongs. Musik ist überall. Ergo wachsen alle mit Musik auf. Nichtsdestotrotz hat sich meine musikalische Kindheit dank Violinenspiel und den zwei musikalischen Haupteinflüssen meiner Eltern, nämlich der klassischen Musik und den, meinen indischen Wurzeln geschuldeten Bollywood Hits, doch leicht anders entwickelt als üblich.

Basement Roots SofaConcertsMit 15 wurde in meinem Freundeskreis neben Hiphop und Rock vermehrt auch Reggae gehört. Künstlern wie Bob Marley (wohl ein Klassiker), Soldiers Of Jah Army oder dem Mundartsänger Dodo ist es zu verdanken, dass ich mich ziemlich intensiv mit Reggae und der über die Musik transportierten Message auseinandergesetzt habe. Kurz darauf gründete ich gemeinsam mit Freunden Basement Roots, meine erste und bis heute aktive Band. Seither sind wir zu zehnt auf den Bühnen der Schweiz unterwegs, spielen aber auch mal zu fünft Sessions in der unplugged Besetzung. Im Frühling 2018 haben wir es zum zweiten Mal ins Studio geschafft und in Tübingen unser Debutalbum “Experience” aufgenommen.

Grosse Bühne oder “klein aber fein”?

Insbesondere durch die unplugged-Gigs habe ich realisiert, dass die grossen Shows mit viel Publikum, dröhnenden Bässen und viel Platz auf der Bühne zwar unglaublich Spaß machen, es aber auch auf völlig andere Art und Weise spektakuläre Momente geben kann, wenn das Setting klein, intim und persönlich ist. Dann lebt die Live-Musik nicht vom Druck und der Energie, sondern von der Nähe zur Crowd. Insbesondere die Ansprachen zwischen den gespielten Songs werden aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit wichtiger und lassen Spielraum für Anekdoten und Geschichten, die bei “normalen” Konzerten (was ist schon ein normales Konzert?) manchmal ein wenig zu kurz kommen. Bei einem Konzert in der Stadt Zug ist mir das besonders stark aufgefallen. Wir spielten in einer Bäckerei, das Publikum auf Augenhöhe und jedes gesprochen Wort auf der “Bühne” hörte man auch im Publikum. Viel näher konnten sich Band und Publikum gar nicht sein.

SofaConcerts ermöglicht ganze Tourneen gespickt mit besonderen Konzerten an Orten, wo man sonst nur selten spielen darf. Bühnen entstehen da, wo vorher keine waren und Konzertliebhaber werden zu Veranstaltern in den eigenen vier Wänden. Als ich gehört habe, dass SofaConcerts den Fokus vermehrt auch auf die Schweiz richten möchte, wusste ich, dass ich dabei sein möchte.

Seit Anfang Oktober agiere ich als Vertreter von SofaConcerts in der Schweiz. In dieser kurzen Zeit durfte ich schon zahlreiche, geniale Schweizer Musikerinnen und Musiker sowie äusserst spannende, talentierte Schweizer Bands kennenlernen. Es gab Konzerte in Zürich, ich kam in den Genuss von unverstärkter Live-Musik in Basel und wohnte einem wunderbaren Wohnzimmerkonzert in Luzern bei. Und vor allem freue ich mich auf alle weiteren Sessions. Eines ist aber jetzt schon klar: Kein Wohnzimmerkonzert ist so wie ein anderes!

 

Meine drei SofaConcerts-Lieblingsbands aus der Schweiz

Auf der SofaConcerts Online-Plattform finden sich momentan wöchentlich neue Künstler aus der Schweiz. Von Folk-Pop Bands über Singer-Songwriters und Blues-Rock Duos bis zu Neo-Soul Kombos findet sich auf der Plattform für fast jeden Geschmack und Anlass der passende Live Act. Während vor ein paar Monaten vor allem Bands aus dem umliegenden Ausland unter den über SofaConcerts in die Schweiz gebuchten Bands befanden, sind inzwischen immer mehr Bands aus der Schweiz aktiv und touren durch die Wohnzimmer des Landes. Umso schwerer fiel es mir, mich für drei Lieblingsbands zu entscheiden.

Frank Powers

Frank Powers SofaConcertsZu meinen Topfavoriten gehört sicherlich Frank Powers. Er spielte an meinem erste Wohnzimmerkonzert. Der Schweizer Sänger hat allein mit seiner Stimme, der Gitarre und einer Ukulele tausend verschiedene Stimmungen während des Konzertes geschaffen. Mehrere Sprachen, ein grosser Stimmumfang und die unterhaltsamen Erzählungen aus seinem Künstlerleben prägten das Konzert. Folk-Pop wär die Schublade, aber so richtig einordnen lässt sich Frank Powers nur in der Kategorie “Frank Powers”. Fazit: Muss man gesehen haben.

 

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Naïma

Naïma SofaConcertsAls Reggaeliebhaber darf in dieser Aufzählung auch die junge, aufstrebende Sängerin Naïma nicht fehlen. Letztes Wochenende habe ich sie wieder mal live gesehen. Obwohl meine Freunde und ich wussten, wie gut sie singt, sind wir komplett ausgeflippt. Das Singen hat Naïma sich selber beigebracht. Tatsächlich klingt sie aber so, als wäre sie seit Jahren in intensiver Ausbildung. Ob mit ihrer Band The Mighty Roots, als Gastsängerin bei den international tourenden Open Season oder als Solokünstlerin: Naïma sollte man auf dem Schirm haben.

 

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Ophelia’s Iron Vest

Ophelia's Iron Vest SofaConcertsSchon etwas länger unterwegs und musikalisch etwas nördlicher angesiedelt sind die Luzerner Country und Bluegrass Musiker von Ophelia’s Iron Vest. Gitarre, Banjos, Kontrabass und Geige treffen auf mehrstimmigen Gesang. Doch nicht nur musikalisch überzeugt Ophelia’s Iron Vest: Obwohl sie mit den USA ziemlich wenig am Hut haben, sind die Speaches in tiefstem Südstaaten-Englisch gehalten. Und auch inhaltlich bleibt es bei einer humorvollen Hommage an die traditionsbewusste Countryszene. Grösster Hit: “It’s The Devil Who Made Electro Music”

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Jetzt kommst du ins Spiel: Neue Künstler und Gastgeber gesucht!

Diese drei und viele weitere, tolle Liveacts sind seit kurzem über SofaConcerts direkt in deine Stube buchbar. Die hiesige Wohnzimmerkonzertszene wächst kontinuierlich. SofaConcerts wird von einer riesigen, international vernetzten Community getragen. Nebst neuen Gastgeberwohnungen in den Städten aber auch in den ländlichen Regionen der Schweiz sind neue, talentierte Schweizer Musikerinnen und Musiker gesucht. Ein paar Klicks auf der Website beweisen, dass das Potential riesig ist. Ich bin mir aber sicher, dass es da draussen noch etliche Geheimtipps gibt, von denen wir (noch) nichts wissen. Falls du also deine Lieblingsbands ebenfalls auf SofaConcerts sehen möchtest oder deine improvisierte, noch so kleine Stage bei dir zuhause, im Coiffeursalon oder an der Geburtstagsparty deiner besten Freundin realisieren möchtest: Erstell dir ein Gastgeberprofil auf der SofaConcerts Seite und entdecke tolle, neue Musiker! 


Du möchtest mehr über SofaConcerts wissen oder direkt als Künstler oder Gastgeber loslegen? Alle Infos findest du auf unserer Homepage:

SofaConcerts Homepage-Button

Möchtest du dein eigenes Wohnzimmerkonzert in der Schweiz organisieren? Dann klick bei unseren Städtepages in Zürich, Basel oder Bern rein und hör dich durch die SofaConcerts-Künstler.

Du fragst dich, ob deine Wohnung für ein Wohnzimmerkonzert überhaupt geeignet ist? Hier erklären wir dir, wie wenig für ein Wohnzimmerkonzert benötigt wird.

Falls du wissen möchtest, was das SofaConcerts Team so hört – wir haben für dich unsere Lieblingssongs zusammengestellt.