Auf Überraschungsmission

Eine ungewöhnliche Werbetafel

Auf Überraschungsmission - Eine ungewöhnliche Werbetafel

- Kristin - 05.03.2019 -


Damit würde wohl keiner rechnen… Du denkst, Du bist nur zum Kaffee verabredet, doch dann gerätst Du in eine wunderschöne Überraschungsaktion. Wir erzählen Dir die Hintergründe zu unserer Aktion mit einer ungewöhnlichen Werbetafel...


8:00 Uhr - Vorbereitung für eine ganz besondere Aktion

Ein gewöhnlicher Samstagmorgen. Noch sind die Straßen in Hamburg recht leer und verlassen. Während die meisten vermutlich noch in den Federn liegen, sind wir schon auf den Beinen und arbeiten draußen mit unserem Filmteam auf Hochtouren, um alles für unsere Aktion vorzubereiten. Denn für einige Hamburger soll dieser Tag gar nicht so gewöhnlich werden. Wer uns kennt, der weiß, wir haben etwas Großes geplant.


8:50 Uhr - Der Countdown läuft

Letzte Absprachen im Team und ein letzter Check, ob die Technik funktioniert. Wir sind startklar – die Kameras und Kameraleute sind versteckt. Immer wieder schweifen unsere Blicke gen Himmel und auf den Regenradar. Es ist ein grauer, windiger und kalter Februartag. Ausgerechnet heute ist typisches Hamburgwetter vorhergesagt, aber wir bleiben optimistisch und hoffen, dass alle Regenfronten an uns vorüber ziehen. Dick eingepackt und mit warmen Getränken in der Hand warten wir nun gespannt, bis es endlich losgeht.


9:00 Uhr - Unser erster Streich kann beginnen

Allmählich füllen sich die Straßen. Eine größere Menschenmenge überquert die Kreuzung in unsere Richtung. Aus dem Getümmel löst sich eine junge Frau. Sie bleibt in der Nähe einer digitalen Werbetafel stehen. Immer wieder schaut sie auf ihre Uhr und blickt sich suchend um. Sie scheint auf ihre Verabredung zu warten. Das ist sie. Das ist Lena. Los geht’s! Über Walky Talky wird allen Bescheid gegeben. Jetzt darf nichts schief gehen. Zum Glück bemerkt Lena weder uns noch die Kameras, die auf sie gerichtet sind. Ahnungslos nippt sie an ihrem Kaffee und schaut hin und wieder auf ihr Handy. Nach kurzer Zeit fällt ihr Blick auf die Werbetafel. Unser Plan geht auf. Aus unseren Verstecken können wir erkennen, wie sich Lenas Gesichtsausdruck schlagartig verändert. Sie traut ihren Augen nicht. Auf dem Bildschirm ist nämlich ihr Wohnzimmer zu sehen. Etwas perplex schaut sie sich um und dann wieder zurück auf den Bildschirm. „Was ist hier los?“ Mit einem irritierten und etwas hilflosen Blick geht sie schließlich um die Säule herum. Nein, wir sind nicht von der Versteckten Kamera!



Beim nächsten Blick auf den Screen betreten auf einmal Menschen das Wohnzimmer. Lena lacht sichtlich erleichtert auf. „Das gibt’s doch nicht!“ Unter den Menschen erkennt sie ihre beste Freundin – unsere Komplizin für diese besondere Überraschungsaktion. Die Freundin winkt der Überraschten aus dem Bildschirm heraus zu und hält weiße Plakate hoch: „Komm nach Hause. Ich warte auf dich”. Hinter ihr stehen zwei Männer mit Gitarre und Schellenkranz, die – für Lena nicht hörbar – ein Lied angestimmt haben und ihr winken, nach Hause zu kommen. Lena kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Immer wieder schüttelt sie lachend den Kopf und sagt schließlich: „Okay, ich komme nach Hause“. Sie blickt sich noch einmal in alle Richtungen um, als würde sie erwarten, dass die Situation aufgelöst wird. Als jedoch nichts passiert, wählt sie eine Nummer auf ihrem Handy und spricht mit ihrer besten Freundin. „Was geht hier vor sich?“ Nach kurzem Bitten und keiner Antwort, beendet sie das Gespräch mit: „Ok, ich bin auf dem Weg“. Kopfschüttelnd geht sie zurück zur Ampel. Nun heißt es Gas geben, ab in die Autos und vor Lena in der Wohnung ankommen.





9:50 Uhr - Bei der Überraschten zu Hause

Währenddessen bei der Überraschten zu Hause. Wir haben es rechtzeitig vor Lena zur Wohnung geschafft. Es ist alles vorbereitet. Das Wohnzimmer ist wunderschön geschmückt. Luftschlangen sind über der Couch verteilt, Luftballons schweben in der Luft. Alles ist in Pink- und Rosatönen gehalten. Auch der Sekt ist schon kalt gestellt. Die Spannung steigt, alle sind etwas aufgeregt und hoffen, dass die Überraschung gelingt. Kurze Zeit später kommt Lena – immer noch ahnungslos – bei ihrer Wohnung an. Sie hat noch keinen blassen Schimmer, dass ihre beste Freundin mit uns unter einer Decke steckt, denn wir haben mit ihr gemeinsam einen Junggesellinnenabschied für Lena organisiert. Ihre Freundin wollte, dass dieser Tag für die Braut in spe unvergesslich wird und ist bei ihrer Partyplanung auf unseren Aufruf zur Überraschungsaktion gestoßen. Wir haben Menschen gesucht, die ihre Lieben auf eine einzigartige Art und Weise überraschen wollen. Egal ob zum Geburtstag, zum Hochzeitstag oder einfach nur, um Danke zu sagen.


9:55 Uhr - Ein Hoch auf die Braut in spe

Es klingelt. Leises Gemurmel und nervöses Kichern geht durch den Raum. Alle sind ruhig, während unsere Komplizin die Tür öffnet und ihre Freundin mit einem „Überraschung!“ begrüßt und in die Arme schließt. Sie setzt ihr einen Blumenkranz auf den Kopf und führt sie ins Wohnzimmer, wo sie von ihren Freundinnen und mit einem wunderschönen Song der Band AMISTAT herzlich in Empfang genommen wird. Lena ist überwältigt. Es kullern die ersten Tränen der Rührung. Unerwartet betritt aus dem Nebenzimmer die Gospelsängerin Sandra der Band SySanLi den Raum und stimmt in die letzten Takte des Songs ein. „Das ist ja eine Überraschung, ihr seid doch verrückt!“ Es folgen viele Umarmungen, es wird gelacht, gefeiert und auf die zukünftige Braut angestoßen. Die Überraschung ist perfekt. Ein einmaliges Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Das war nur unser erster Streich...




An diesem Samstag und Sonntag haben wir noch viele Momente erlebt, an die wir noch lange zurückdenken werden. Denn es ist nicht bei dieser einen Überraschung zum Junggesellinnenabschied geblieben. Nachdem wir das Haus um etwa 10:30 Uhr verlassen haben, war unser Tag noch lange nicht vorbei. Wir haben uns direkt auf den Rückweg begeben. Denn zusammen mit anderen Komplizen, die uns wunderschöne Geschichten auf unseren Aufruf zugeschickt haben, haben wir an diesem Wochenende noch zahlreiche ahnungslose Personen auf dieselbe Art überrascht. Wir haben Konfetti auf einem Geburtstag regnen lassen, zum 50. Hochzeitstag gratuliert und die beste Mama der Welt gefeiert. Alle sind glücklich. Auch für uns war das Wochenende sehr emotional. Zwei Tage voller Überraschungen und Glücksmomente, da waren auch wir zu Tränen gerührt. Gänsehautmomente pur! Es hat sich gelohnt. Unsere Mission ist mehr als erfolgreich erfüllt. Alles ist nach Plan gelaufen und wir freuen uns sehr, dass wir die verschiedenen Überraschungsanlässe mit Live-Musik noch einmal etwas verschönert und zu etwas ganz Besonderem gemacht haben: Denn jeder Anlass ist schöner mit Live-Musik!


Eine ungewöhnliche Werbetafel - das Video zur Überraschungsaktion




AMISTAT haben mit Witz und Charme die Überraschungsaktion zu etwas ganz Besonderem gemacht. Mit ihrem wunderschönen Song “We’ve got us“, haben die Brüder Jan und Josef es geschafft, jedem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Lade das Duo in Dein eigenes Wohnzimmer zu einem Sofakonzert ein.

Mehr über AMISTAT erfahren!



Wer schreibt hier?

Diesen Artikel hat Kristin geschrieben. Über mich:

  • Mein schönster Musikmoment? Da gibt es einige. Ein Highlight war ein Konzert von Jamie Cullum im Hamburger Stadtpark. Es hat in Strömen geregnet und trotzdem hat sich kein Mensch von der Stelle bewegt. Das Konzert war einfach zu genial. Jamie Cullum hat dann noch passend zum Wetter „I’m Singing in the Rain“ gesungen. Ein unglaublich toller Musikmoment!

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SofaConcerts-Kristin


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